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KV2 Audio bringt das Publikum auf den Mond und zurück mit APOLLO 11

31/8/2019

 
 
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Während die Welt den 50. Jahrestag der Mondlandung von 1969 feiert, stellt ein einzigartiges Theaterstück den Nervenkitzel dieses historischen Ereignisses nach. APOLLO 11 erzählt die Geschichte der 400'000 Frauen und Männer, die daran gearbeitet haben, diese aussergewöhnliche Mission zu erfüllen.

Das APOLLO 11 Theaterspektakel, erzählt aus der Sicht eines pensionierten NASA-Luft- und Raumfahrtingenieurs, wird in einem bahnbrechenden, speziell dafür errichteten Veranstaltungsort inszeniert: Zwanzig Schauspieler auf 40.000 Quadratfuss, einer 360-Grad-Videoprojektion, einer lebensgrossen Rakete sowie einem leistungsstarken KV2 Audiosystem, welches vom renommierten Broadway- und West End-Theater-Sounddesigner Bobby Aitken entworfen und von Stage Sound Services in Cardiff zur Verfügung gestellt wurde. Die ersten Aufführungen fanden in Pasadena, Kalifornien statt, die nächsten Shows finden in Huston, Texas im Dezember statt.  

"Es war eine sehr interessante Produktion: Die Wiedergabe einer gesprochenen Stimme die sich von einem familiären Drama zu massiven Momenten einer immersiven, 360-Grad interstellaren Projektion verschiebt, wo der Klang plötzlich überall und allumfassend reproduziert wird", erinnert erinnert sich Aitken. "Ich wurde sowohl mit dem Systemdesign als auch mit dem Sound Design beauftragt. Ich habe mit Fergus O'Hare an den Inhalten gearbeitet".

Das räumliche Verstärkungs- und Ortungssystem TiMax war ein wichtiger Bestandteil des Aitken-Sounddesign-Entwurfs und erforderte viel Arbeit in der Programmierphase. "Alles kam durch die Konsole und direkt von den Fadern zu TiMax", erklärt Aitken. "Das ergab 64 Ausgänge für insgesamt rund achtzig Lautsprecher, so dass ein sehr hoher Prozentsatz der Lautsprecher unabhängig voneinander adressierbar war. Das gab uns viel Spielraum, um den Klang im Raum zu bewegen. Ausserdem trugen alle Schauspieler Tracker, die es uns ermöglichten, die Pegel und Verzögerungszeiten von Schauspieler zu Schauspieler zu sortieren - eines der wesentlichsten Probleme bei der Arbeit war jedoch, dass sprechende Darsteller zwangsläufig jemandem den Rücken zukehrten, sodass viele Korrekturen nötig waren."

Aitken wies auch darauf hin, dass der Einsatz von Hängelautsprechern für diese Produktion das Sounddesign noch komplexer machte. "Einer der Nachteile einer so grossen Projektion ist, dass man, wohin man auch immer einen Lautsprecher fliegen möchte, zwangsläufig durch einen Projektionskegel schneidet. Wir alle mussten Kompromisse eingehen, aber glücklicherweise hatte die Projektionsabteilung viele clevere Ideen, sich um Hindernisse herum zu arrangieren."

Und was ist mit dem Lautsprechersystem? "Ich liebe den Klang der KV2 Audio Lautsprecher", erklärt Aitken. "Es gibt nichts, was sie produzieren, was ich nicht mag, also war es eine leichte Wahl für mich. Ich habe vor etwa vier Jahren die Entscheidung getroffen, dass der Einsatz von Punktquellen-Systemen an vielen Orten eigentlich sehr sinnvoll ist, und ich musste so weit wie möglich wieder auf Punktquellengeräte zurückgreifen. Wenn ich Punktquellen-Systeme verwende, dann versuche ich, KV2 Audio-Systeme einzusetzen, weil sie gut klingen und offen gesagt einen guten Wert darstellen."

Für das Gesangssystem verwendete Aitken acht EX26 Aktivlautsprecher für eine hohe Sprachverständlichkeit rund um den 280-Grad-Spielkreis herum und zwanzig EX6, welche im Boden versenkt wurden, um die ersten drei Reihen abzudecken, bevor die Overhead-Lautsprecher ins Spiel kamen. "Jeder dieser Lautsprecher war über das TiMax-System individuell adressierbar, so dass die Schauspieler verfolgt werden konnten, da die Geometrie des Raumes ziemlich kompliziert ist und das hat super gut funktioniert." Weitere 20 EX26 wurden als Surround-Soundsystem hinter der letzten Reihe geflogen, das Aitken für Effekte, Reverb und ein wenig Musikhall einsetzte.

Das Hauptmusiksystem befand sich auf einem Steg über einem Paar riesiger Portaltüren, die Teil des Sets waren. Aitken wählte fünf breit strahlende ESR212 Fullrange Lautsprecher - das äussere Paar wurde aufgrund der Architektur des Sets horizontal montiert, während die mittleren drei vertikal montiert wurden. "Wir hatten keinen Platz für die grösseren ESR215, welche meine erste Wahl gewesen wären, aber die ESR212 funktionierten wirklich gut - besser als ich erwartet hatte. Es klang grossartig."

Das "Pièce de la Résistance" war das System - und die Effekte - für den lebensgrossen Mondlandeplatz, der mit viel CO2 vom Dach heruntergefahren wurde. "Wir benutzten vier EX10, um den Sound wirklich auf dem Lander zu lokalisieren, aber wir hatten auch vier der grossen KV2 Audio VHD4.21 Subwoofer, die in verschiedenen Abständen innerhalb der Bestuhlung etwa 3m über dem Boden verteilt waren. Ich hatte sie bis anhin noch nie im Einsatz, aber sie sind einfach aberwitzig - sie haben die Grösse eines Kleinwagens!" Aitken lacht jetzt: "Ehrlich gesagt, sie sind einfach nur urkomisch - wir haben sie nicht so oft benutzt, aber als wir es taten, Jesus, du wusstest davon... waren sie einfach toll."

Aitken ist mit den Ergebnissen sehr zufrieden. "Die Zeit war knapp, also war der einzige Weg, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, das Konzept und der technische Aufbau zuerst zu testen. Da das gesamte Kreativteam und das Equipment aus Grossbritannien kam, haben wir den technischen Aufbau in den Pinewood Studios nähe London durchgeführt. Nachdem das System vollständig getestet war, haben wir alles verpackt, nach Kalifornien verschifft und danach alles im Rose Bowl in Pasadena wieder aufgebaut. Aus technischer Sicht ist dies eine erstaunliche Show, und ich freue mich sagen zu können, dass sie absolut fantastisch klang. Tatsächlich klang es viel besser angesichts der Einschränkungen die uns auferlegt wurden. Also ja, ich bin sehr zufrieden, und ja, es wurde eine weitere grossartige Show mit KV2 Audio."

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