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LEXY - der neue Star am Schweizerischen Club Firmament

LEXY - der neuste Stern am Schweizer Club-Himmel. Das Resultat besticht aus einer Symbiose von TRON, Kinesis und Mut zum Gewagten. Zusätzlich gepaart mit innovativer Akustik, reduziertem LED Licht Design und bestückt mit den besten Lautsprecherkomponenten, welche aktuell auf dem Markt erhältlich sind, sollte dieses Projekt das gewünschte Alias des am besten klingenden Clubs in Zürich werden.

Der Auftrag schien zunächst einfach, welcher sich aber im Laufe des Projekts als Knacknuss entpuppte. Das als langjährig-bekanntes „Latin-Palace“, welches Ende 2015 bis auf die Grundmauern abgetragen wurde, zeigte sich von seiner hässlichsten Seite. Der wohl schlimmste Feind des Akustikers hatte es sich in Tonnen gemütlich gemacht. Was für Architekten „State of the Art“ - besser bekannt als Sichtbeton ist, barg höchste Anforderungen für eine ausgewogene und detaillierte Musikwiedergabe. 
    
In der Vorplanung wurden die primären Ziele klar kommuniziert. „Während andere Veranstaltungsorte mehr auf horrendes Interieur und extravagantes Lichtdesign setzen, liegt im LEXY klar die Musikqualität im Vordergrund“, sind sich die Geschäftsführer Dejan Radojevic und Mario Egloff einig. 

Akustik

Die Firma Merki Music, welche sich auf Akustikdesigns für Clubs und Hörräume, mit höchsten Wiedergabe-Anforderungen spezialisiert hat, wurde somit beauftragt, die raumakustischen Verhältnisse zu bändigen, um das Hörerlebnis auf ein professionelles Level zu bringen. Erste Messungen ergaben Nachhallzeiten (RT60) von bis zu 1.8s, was den Einsatz von grossflächigen Absorptionselementen in die Planung einfliessen liess.

Um eine effektive und breitbandige Absorption im Tiefbassbereich und in den unteren Mitten zu erreichen, setzte Merki Music auf ein komplexes Helmholtz Schlitzabsorber Design, welches mit der guten Zusammenarbeit des Innenarchitekten von der Firma Dyersmith-Frey in den Innenausbau eingearbeitet wurde.

Die Wände wurden jeweils im Sandwich Verfahren bis zu 50cm mit Mineralwolle ausgekleidet, worüber das komplexe Breitband Schlitzabsorber Muster aus feuerfestem und akustisch optimalem Material veredelt wurde. Die gute Zusammenarbeit wurde auch bei der Installation der LED Strips ersichtlich, welche in einem Schlitz des Akustikdesigns Platz fanden. Neben Massnahmen im Tiefbassbereich wurden für die Absorption und Diffusion in den oberen Frequenzbändern ein effektives Produkt aus rezykliertem PET im Schachbrettmuster an der Decke montiert, welches zusätzlich für eine enorme Verminderung des Nachhalls beigetragen hat.

Um eine effektive und breitbandige Absorption im Tiefbassbereich und in den unteren Mitten zu erreichen, setzte Merki Music auf ein komplexes Helmholtz Schlitzabsorber Design, welches mit der guten Zusammenarbeit des Innenarchitekten von der Firma Dyersmith-Frey in den Innenausbau eingearbeitet wurde. Die Wände wurden jeweils im Sandwich Verfahren bis zu 50cm mit Mineralwolle ausgekleidet, worüber das komplexe Breitband Schlitzabsorber Muster aus feuerfestem und akustisch optimalem Material veredelt wurde. Die gute Zusammenarbeit wurde auch bei der Installation der LED Strips ersichtlich, welche in einem Schlitz des Akustikdesigns Platz fanden. 

Neben Massnahmen im Tiefbassbereich wurden für die Absorption und Diffusion in den oberen Frequenzbändern ein effektives Produkt aus rezykliertem PET im Schachbrettmuster an der Decke montiert, welches zusätzlich für eine enorme Verminderung des Nachhalls beigetragen hat. Um noch zusätzliche Körperschall-Reduktionen zu erreichen, wurden die Subwoofer gezielt mit Vibrasyl Matten entkoppelt, welche die übertragene Resonanz auf ca. 8Hz auflösen. Die massive Beton DJ-Kanzel wurde mit dem gleichen Prinzip vom Rest des Baus entkoppelt, um störende Feedbacks auf den Plattenspieler zu vermeiden. Hingegen für die an der Decke montierten Lautsprecher reichten Topfelemente mit Gummischwinger für eine ausreichende Entkopplung aus.

Audiokomponenten

Die Wahl und Anordnung der Lautsprecher der Marke KV2 Audio wurde von Plusmusic AG, CH-Dietikon hervorragend auf den Raum abgestimmt. Die maximale Raumhöhe von ca. 240cm erlaubte kein anderer Typ als die ESD36 in horizontaler Bauweise zu montieren. Um eine ausgewogene Abdeckung zu erreichen, wurden jeweils 4 Stück für den inneren Bereich und 6 Zusätzliche für den äusseren Bereich montiert. Das Low End wurde von 4 x ESD1.18 in einem horizontalen Mono Cluster angeordnet, um fundamentale Auslöschungen zu reduzieren. Das ganze Zusammenspiel wurde betrieben von ESP 4000 und ESP 2000. Als Crossover dienten 2Stk SAC2 bei 120Hz. Für den Barbereich kamen 6 Stk. ESD 6 zum Einsatz. Das Delay dazu lieferte der SDD3. Um auch die DJ’s in den Genuss des hervorragenden Audiosystems zu bringen, stehen für das Monitoring 2 x EX12 und ein EX1.5 zur Verfügung.

Lichtkonzept

Das Lichtkonzept wurde mit Absprache des Kunden auf ein Minimum reduziert und perfekt in das Design der Akustik eingebaut. Dank der immer preiswerteren LED Technik, wurden mitunter 400m RGB LED Streifen verbaut und wird mit 6Stk Beambars von Briteq abgerundet. Die DMX Steuerung wird von der DJ Kanzel mit der bekannten eCue Software gesteuert.

Zusammenfassung

Kunde                          Club 84 Gmbh
Planer                          Dyersmith-Frey
Akustik                         Merki Music
Audiokomponenten      PLUSMUSIC AG: KV2 Audio
Lichtkomponenten        PLUSMUSIC AG: Briteq, JBSYSTEMS, eCue
Installateure                  Merki Music

Audio    

  • 10 x KV2 Audio ESD36
  • 4 x KV2 Audio ESD1.18
  • 6 x KV2 Audio ESD6 
  • 2 x KV2 Audio EX12     
  • 4 x KV2 Audio ESP4000
  • 4 x KV2 Audio ESP2000    
  • 3 x KV2 Audio SAC2    
  • 1 x KV2 Audio SDD3               

Licht

  • JBSYSTEMS FS60-RGB-5050-5M
  • JBSYSTEMS MINI LED MANAGER MK3
  • JBSYSTEMS BEAMBAR10-RGBW
  • Look Unique Hazer
  • e:cue Buttler and Software

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